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Mittwoch, 01. Februar 12 um 00:00 Alter: 109 Tag(e)
Kategorie: Wort zum Monat
Von: Markus v.Linden

Wort zum Monat Februar

Gedanken zur Bibelstelle 1. Korinter 10, 23 f

 

Ihr lebt nach dem Grundsatz: „Alles ist erlaubt!“ Ich antworte darauf: Aber nicht lles, was erlaubt ist, ist auch gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut die Gemeinde auf. Denkt bei dem, was ihr tut, nicht nur an euch. Denkt vor allem an  die anderen und daran, was für sie gut ist. (1. Korinter 10, 23 f)

Liebe Leser,

Paulus hatte bei diesen Versen natürlich nicht die deutsche Gesellschaft im Blick. Diese Gesellschaft,in der gilt: Alles was Spaß macht oder gut tut, ist erlaubt. Er schrieb an Menschen, denenalles vergeben wurde, die zu Gottkommen konnten, wie sie sind. Denen gesagt wurde, der Sabbat istfür den Menschen gemacht und nicht umgekehrt. Heißt das nun, ich bin und bleibe wie ich bin und dasist gut so?

Jesus zeigt es uns anders. Er hat vorgemacht, was innige Gemeinschaft mit dem Vater imHimmel bedeutet. Jesus sagt, „ich und der Vater sind eins.“ (Joh.  10,30) und dass er nur tun kann,was er beim Vater sieht (Joh, 5,19).Immer wieder hat er sich mit seinem Vater im Himmel abgestimmt. Am bewegendsten in Gethsemane, wo er seinen Vater gebeten hat, daß das Leid (der Kelch) an ihm vorüber gehen möge. Wo er sich aber auch ganz und gar dem Willen seines Vater untergeordnet hat und ihm sein ganzes Leben ausgeliefert hat.

Durch diese Gemeinschaft konnte Jesus ganz und gar seiner Bestimmung und seinem Auftrag folgen. Darin ist er unser Vorbild.So wie Jesus auf seinen Vater geschaut hat, so können wir nun auf ihn schauen und ihn nachahmen. Und dabei werden wir erfahren, wie seine Kraft uns verändert.

Zu Jesu Auftrag gehörte, die rettende Botschaft von der Versöhnung mit dem Vater überall bekannt zu machen. Und diesen Auftrag hat er an seine Nachfolger weitergeben. Wenn wir nun in der Freiheit leben, die uns Christus erkämpft hat, dann lasst uns prüfen, ob wir diese Freiheit auch dazu nutzen, unseren Auftrag zu erfüllen, nämlich die rettende Botschaft weiterzugeben und damit anderen Menschen zu ermöglichen, in die gleiche Freiheit einzutreten, die uns schon geschenkt ist. Und damit die Gemeinde aufzubauen.

Markus v.Linden

 


 
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